D A N K E Guido!

Veränderungen in einer Band gehören zum Alltag des Showgeschäfts.

Aus persönlichen Gründen ist unser langjähriger Gitarrist, Spassmacher und "1. Tenor" aus der Mundartgruppe ausgeschieden.

Es wird schwer fallen, diesen ausgesprochen guten Musiker zu ersetzen.

Wir danken dir, lieber Guido, für dein überaus positives Engagement über all die lange Zeit und hoffen auf deine Unterstützung wenn`s mal eng wird!

Lothar - Charly - Detlef !

 

 

"Wad wells de?", "Wad has de?", "Wad bes de?" ...

Wer kennt net dad kleine Wörtche "wad" dad eigentlich en unserer mittelrheinischen Mondart
die mir häi en Kowelenz ganz besonnersch ger schwätze garnet wegzedenke es.
Mer könnt och sohn:
ohne "wad" ged et käi Moddersproch von uns Schängele
oder wäidergedacht:
Wad wär ierschd en Feier ohn WAD Mussik? Garnet auszedenke, vill winnijer auszehalle!

Genoch Platt geschwätzt!

Wir WAD`ler sind jetzt locker mal 11 Jahre bei geselligen Veranstaltungen
aller Art in unserer Region auf Achse und haben schon so manchen
Laden zum Toben gebracht.
Mundartmussik ist nicht nur das Absingen der Lokalhymne
"dad Kowelenzer Schängelche".
Mit Eigeninitiative, Kreativiät und viel Liebe zur Muttersprache
haben wir so manchen Hit gelandet, der sich in dem ein oder anderen
Ohr auf Dauer niedergelassen hat.
Wer kennt nicht den Dauerbrenner "Gugge mer mor!", die heimliche
Nationalhymne "en Puff em alde Grawe" und das dazugehörige Kowelenzer
leibhaftige Original, dessen Name unerwähnt schon für ein kleines
Schmunzeln sorgt.
Aber nicht nur "dad Brigittsche" hat uns auf die Sprünge geholfen
Nein, gerade unsere Heimatstadt "Kowelenz an Rhein on Mussel" mit ihrem
unverwechselbarem Charme und seiner magischen über alle Grenzen wirkenden
Anziehungskraft ist für uns Ansporn genug zum Texten und Komponieren

Begonnen hatte alles mit der lapidaren Frage des Bandgründers Lothar Zehe
an seinen heutigen Musikerkollegen Detlef Fußinger:
"Hüre mor, missd dau eigentlich noch Mussik?"
Die Antwort war für ihn glücklicherweise ebenso erfreulich wie verständlich

"Jo, näh, eher winnijer!"

Das war im Grunde der Anfang von WAD, mit all den
Folgen für die heimische Musikkultur, die sich daraus entwickelte.
Die beiden setzten sich an die Tasten und begannen aus dem bereits
vorhandenen Text- und Meldodienmaterial Lieder zu basteln, die heute immer noch
topaktuell sind.
Wenn 2 Leute Musik machen, kann das schon ganz gut klingen
aber mit einem Bass und einer Gitarre dazu ist es schon etwas mehr Musik
und so erwarben die beiden sich bei einem "Hefeweizen" und nem "mazedonischen
Rotwein" die Mitarbeit der beiden Vollblutmusiker Werner Zehe und Guido Wollbrink.
Beide des Gesanges mächtig ergänzten das Gründerduo stimmig wohltuend.

In den Folgejahren wurden fast alle "songs" auf Scheibe gebracht, u.a.
eine gemeinsame Veröffentlichung mit dem beliebten Koblenzer Büttenass
Karl Rosenbaum und seiner "Lieblichkeit" "Briggittsche", wenn auch nur als
"Covergirl", so doch erfolgreich.

Es gab sogar einen "song" für den Mittelrheinmarathon, sogenannter "special track"
und momentan hofft die Gruppe mit ihrem neuen Bassisten Charly Kaspers
ihre Hymne für die BUGA 2011 "BUGA lädt uns alle herzlich ein"
auch bald der Öffentlichkeit präsentieren zu können.

Geplant ist eine CD Sonderausgabe "Balladen".
Erste Studioaufnahmen sind erfolgt und rechtzeitig zum nächsten Frühjahr
erscheint der Titel "Frühlingswind".
Hier beweisen die Musiker auch ihr Talent für die zarten Saiten (Seiten)
der Musik indem sie musikalisch ins Reich der Sinne entführen und den
Jahreszeitenwechsel besingen.

So soll es zunächst weitergehen.
WAD es noch lang net platt und verspricht noch viele gute Jahre für eingefleischte
Fäns wie auch einfach nur für Liebhaber Kowelenzer Mundart nach Noten.

Wer uns live erleben möchte wird immer wieder ausreichend Gelegenheit dazu haben.

Wir wünschen uns und Euch allen noch lange Jahre viel Spass und Freude
mit unserer WAD Mussik:

Charly, Lothar und Detlef!

"WAD gied ab, wie Schmitz Katz!"

"Bes dann - on Tschüss!"